Zecken sind mehr als ein lästiger Krabbler: Sie können deinem Hund gefährliche Krankheiten übertragen. Aber du musst nicht tatenlos zuschauen! Wir erklären wir dir, was Zecken so gefährlich macht, wie du eine Zecke richtig entfernst und welche Möglichkeiten es beim Zeckenschutz für Hunde gibt.
Zecken gehören zu den Spinnentieren und ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Aktiv werden sie bereits ab etwa 7 °C, weshalb die Hauptsaison von März/April bis Oktober reicht – in Regionen mit milden Wintern zunehmend das ganze Jahr. Sie lauern in hohem Gras, an Waldrändern, im Unterholz und Gebüsch und lassen sich abstreifen, wenn dein Hund vorbeiläuft. Danach suchen sie dünne, warme Hautstellen: Ohren, Hals, Achseln, Leiste und zwischen den Zehen.

Beim Blutsaugen kann eine Zecke Krankheitserreger übertragen. Die Übertragung mancher Krankheiten erfolgt häufig erst nach einigen Stunden. Daher gilt: Je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer das Risiko. Die bekanntesten Erkrankungen:
Suche deinen Hund nach jedem Ausflug gründlich ab, am besten mit den Fingern gegen den Strich. Findest du eine Zecke:
Beobachte deinen Hund nach einem Zeckenstich; zeigt er Symptome wie Fieber, Lahmheit oder Fressunlust, geh bitte zum Tierarzt.
Den einen perfekten Zeckenschutz gibt es nicht. Denn auch bei chemischen Spot-on-Präparaten und Kau-Tabletten vom Tierarzt sind Zeckenstiche nicht 100 % ausgeschlossen. Zudem enthalten sie synthetische Wirkstoffe, die den Hundekörper belasten können. Wie man hier vorgeht, ist immer eine individuelle Entscheidung. In jedem Fall unverzichtbar ist das tägliche Absuchen und schnelle Entfernen.
Auch der beste Schutz ist nie hundertprozentig – das gilt für chemische wie natürliche Mittel. Das gründliche Absuchen nach jedem Ausflug bleibt die wichtigste Maßnahme.
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Ab etwa 7 °C aktiv, Hauptsaison März/April bis Oktober, bei milden Wintern teils ganzjährig.
Zeckenschutz für deinen Hund ist besonders ab den ersten warmen Frühlingstagen wichtig, da Zecken ab etwa 7 °C aktiv werden. In Regionen mit milden Wintern kann ein Schutz sogar ganzjährig notwendig sein. Besonders gefährdet sind Hunde, die oft durch hohes Gras oder Wälder streifen, da sich Zecken dort bevorzugt aufhalten.
Hautnah mit Zange/Haken langsam gerade herausziehen, nicht quetschen/drehen, danach desinfizieren. Kein Öl zum Entfernen verwenden.
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