Ob auf der Weide oder beim langen Ausritt – im Sommer ist dein Pferd viel in der Natur unterwegs und damit Zecken ausgesetzt. Die kleinen Blutsauger können gefährliche Krankheiten übertragen. Die gute Nachricht: Du kannst einiges tun. In diesem Ratgeber erfährst du, warum Zecken für Pferde gefährlich sind, wie du eine Zecke richtig entfernst und welche Möglichkeiten es beim Zeckenschutz für Pferde gibt.
Zecken gehören zu den Spinnentieren und ernähren sich von Blut. Aktiv werden sie ab etwa 7 °C, die Hauptsaison reicht von März/April bis Oktober – bei milden Wintern zunehmend ganzjährig. Sie lauern in hohem Gras, an Weiderändern, Hecken und im Unterholz. Beim Pferd suchen sie dünnhäutige, geschützte Stellen: Kopf und Ohren, Kehlgang, Achseln, Leiste, die Innenseiten der Beine und die Schweifrübe.

Beim Blutsaugen kann eine Zecke Krankheitserreger übertragen. Wichtig: Die Übertragung braucht meist einige Stunden – je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer das Risiko. Die bekanntesten durch Zecken ausgelösten Erkrankungen:
Kontrolliere dein Pferd nach jedem Weidegang und Ausritt, besonders an den dünnhäutigen Stellen. Findest du eine Zecke:
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Ab etwa 7 °C aktiv, Hauptsaison März/April bis Oktober, bei milden Wintern teils ganzjährig.
Hautnah mit Zange/Haken langsam gerade herausziehen, nicht quetschen/drehen, danach desinfizieren. Kein Öl zum Entfernen.
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